Manche Emotionen scheuen wir aus Angst von ihnen überflutet zu werden, weil sie sehr unbehaglich sind. Andere verbieten wir uns vielleicht, weil wir glauben, damit nicht in Ordnung zu sein. Und vielleicht gibt es auch Empfindungen, die ganz neu sind. Dann lösen diese zusätzlich Angst aus.

Fassungslos, schwer oder niedergeschlagen, ausgeliefert, entwurzelt, allein, gehemmt, abwesend, belastet, zerrissen, gefangen, klammernd, pessimistisch, unfähig, lethargisch, durcheinander, feindselig, düster, matt, mutlos, hilflos, unsicher, erstarrt, leer…

Auch das Nicht-Fühlen gehört dazu. Es ist eines unserer ersten richtigen Schutzmechanismen, ein hilfreicher Aspekt der Psyche, der uns in der ersten Zeit hilft, mit der neuen Realität umgehen zu können.