Wenn Du es schaffst, aufkommende Angstgedanken wahrzunehmen, frage Dich: „KANN ich WIRKLICH wissen, dass dieser Gedanke jetzt wahr ist?“ Wenn Du genau hinschaut, kannst DU es nicht wissen. Wenn doch, frage Dich, was wäre das Schlimmste, wenn DIES tatsächlich eintreten würde. Mache Dir das bewusst. Schau genau auf die Realität. Dann beruhigt sich der Geist und die Angst nimmt ab. Die Gedanken sind in der Regel angstvoller als die Realität selbst.
Ehrliches Mitteilen hilft: Hier ein Beispiel von Gopal auf Youtube. Ehrliches Mitteilen ist sehr einfach und simpel, beruhigt unmittelbar den Vagusnerv, wir kommen zur Ruhe. Du kannst es auch mit Dir allein praktizieren. Dadurch bekommst Du einen Abstand zu den aufsteigenden Phänomenen und wirst Dir bewusst, dass Du diese nicht BIST. Du bist der Zeuge. Dieses Gewahrsein schenkt unmittelbar Frieden.
Vertraue, dass alles was sich zeigt, IMMER richtig ist. Als Kinder konnten wir Gefühle oft nicht fühlen, oder wir wurden darin nicht unterstützt. Es hieß dann vielleicht „stell dich nicht so an“ oder „es ist doch nichts“ und dergleichen. Damit haben wir angefangen, Gefühle wie Angst, Trauer, Hilflosigkeit, Verlorenheit, Schwäche u.a. als falsch oder schlecht zu bewerten. Bei akuter Trauer im Abschiedsprozess kommt alles mit an die Oberfläche, was wir bisher festgehalten haben. JETZT sind wir Erwachsene und können das bewältigen. Vertraue.